Pünktlich eine Woche vor dem Beginn des neuen Jahres wurden wir von zwei Wasserschäden heimgesucht. Das erste mal ereignete sich innerhalb der Weihnachtsfeiertage. Unser Abfluss meinte spucken zu müssen. So stand das gesamte Bad gespickt mit weniger schönen festen Bestandteilem unter Wasser. Schnell wurde ein Klemptner gerufen, der sogar 3 Stunden später als erwartet eintraf. Anstatt etwas am Abluss zu reparieren, machte er lediglich die entstandenen Schäden sauber. Doch diese Prozedur erschien ihm anscheinend so widerwertig, dass er sich sein Mittagsessen noch einmal durch den Kopf gehen ließ. Nun musste er noch einmal putzen, was nach einem zweiten Würgeanfall endlich erledigt war.
Unmittelbar danach suchte uns ein zweiter Wasserschaden heim. Unser Wasserhahn wollte nicht mehr artig wirken, sodass er dauerhaft lief und sich nicht mehr schließen ließ. Nun wurde also das zweite mal ein Klemptner gerufen. Nachdem dieser nicht erschiene, versuchten wir es tags drauf mit einem dritten. Dieser erschien dann endlich mit 48 Stunden Verspätung pünktlich zum Silvesterabend. Ohne das Wasser abzustellen oder im Dunkeln eine Taschenlampe dabei zu haben (auf unserem Balkon gibt es kein Licht), ging er ans Werk, um festzustellen, er habe den falschen Wechselhahn dabei und müsse nocheinmal nach Hause fahren um einen neuen zu besorgen. Also wurde der alte wieder dran geschraubt, unsere Wohnung bereits einmal unter Wasser. Etwas später erschien er dann mit dem richtigen Modell, setzte noch einmal alles unter Wasser. Doch seit dem sind wir endlich frei von ungewolltem Wasser.
Am 6.1. dann bekam ich kurzfristig frei, da die Schüler Prüfungen schreiben mussten und der Unterricht ausfiel. Somit entschieden sich Jonas und ich, einmal den Sonnenaufgang von oben zu bestaunen. Punkt 6 Uhr früh starteten wir, um im Dunkeln die Berge hoch zu kraxeln. Leider mussten wir eine Stunde später feststellen, dass die Hunde im Bergdorf, das wir durchqueren mussten, sehr blutrünstig und im Dunkeln nicht zu umgehen waren. Somit verschanzten wir uns eine ganze Stunde vor dem Dorf, froren und sahen, wie es langsam immer heller wurde. In der ersten Dämmerung wagten wir uns dann noch einmal durch das Dorf und führten die Tour auf den Gipfel fort. Oben angekommen, strahlte uns die Sonne freundlich an und bei einem Baozi-Frühstück entschieden wir die weitere Strecke auf der Rückseite des Berges. Viele kleine Häuser, ein Kirche und Felder erstreckten sich wie aus dem Nichts. Dann erkannten wir die Grenze zu Myannmar - um ein Haar hätte wir China verlassen =). Unser Abstieg gestaltete sich dann sehr entspannt und bereits halb 12 waren wir wieder unten.
Nach dem Abitur für ein Jahr raus aus alten Mustern, fremde Länder und Kulturen kennen lernen, Erfahrungen sammeln, sich selbst besser kennen lernen, sich intensiv in Projekten engagieren, ... für all das habe ich mich entschieden! So werde ich zum 1. September meine sieben Sachen packen und mich zu einem entwicklungspolitischen Dienst nach China aufmachen.
Montag, 13. Januar 2014
Freitag, 3. Januar 2014
Silvester mal ganz anders!
Da Silvester in China eigentlich nicht gefeiert wird, sondern erst das chinesische Neujahr, waren wir Freiwilligen fast die einzigen, die Raketen in den Himmel abschossen. Kurz vor Mitternacht stiegen wir deshalb auf einen Rohbau eines Hochhauses und starteten
von da aus ins neue Jahr. Die Athmosphäre dort war sehr beeindruckend, die paar Feuerwerke, die neben unserem am Himmel zu sehen waren, konnten wir sehr gut beobachten und bestaunen.
Vorsätze fürs neue Jahr?! Als erstes kauften wir uns einen Grill, um selbst einmal BBQ zu machen. Leider scheiterte der erste Versuch damit, dass die Kohle einfach nicht brennen wollte. Vermutlich hatte uns der Kohle-Verkäufer Steine verkauft. Zumindest konnten wir an dem Abend unseren Adventskranz, Pappkartons und sogar unsere Essstäbchen verbrennen. Ansonsten stehen keine weiteren Pläne und Ideen an, außer die Projektarbeit, die immer weiter fortschreitet. Patenberichte werden geschrieben, Kleiderverteilungen geplant und weitere Ideen angebracht. Das Jahr fängt also mit viel Energie und weiterhin Elan an.
von da aus ins neue Jahr. Die Athmosphäre dort war sehr beeindruckend, die paar Feuerwerke, die neben unserem am Himmel zu sehen waren, konnten wir sehr gut beobachten und bestaunen.
Vorsätze fürs neue Jahr?! Als erstes kauften wir uns einen Grill, um selbst einmal BBQ zu machen. Leider scheiterte der erste Versuch damit, dass die Kohle einfach nicht brennen wollte. Vermutlich hatte uns der Kohle-Verkäufer Steine verkauft. Zumindest konnten wir an dem Abend unseren Adventskranz, Pappkartons und sogar unsere Essstäbchen verbrennen. Ansonsten stehen keine weiteren Pläne und Ideen an, außer die Projektarbeit, die immer weiter fortschreitet. Patenberichte werden geschrieben, Kleiderverteilungen geplant und weitere Ideen angebracht. Das Jahr fängt also mit viel Energie und weiterhin Elan an.
Montag, 30. Dezember 2013
Lisu-Neujahr
Im Gegensatz zum chinesischen Neujahr, das dieses Jahr am 31.1. stattfinden wird (alle Feste in China richten sich nach dem Mondkalender, der andere Zeitintervalle hat als der Gregorianische), war das Lisu-Neujahr bereits am 20.12. Die Lisu sind eine Minderheit in der Region des Nujiangtals und dort sehr weit verbreitet. Deswegen bekamen die meisten Schulen und Betriebe drei Tage lang frei. So konnten sich auch Franzi und Ich über drei schöne Ferientage freuen. Den ersten Tag nutzen wir, um mal wieder eine größere Wanderung zu starten. Seit dem wir in Liuku angekommen sind, war ein Pavillion, der ganz allein auf dem Gipfel eines Berges zu sehen war, unser Ziel. So machten wir uns nach dreieinhalb Monaten endlich auf, ihn zu erkunden.
Wie es in China so üblich ist, kennt man zwar das Ziel, allerdings niemals den Weg. So gingen wir auf gut Glück den Berg hinauf, durch Maisfelder, Gestrüpp und über schmale Trampelpfade, bis wir - welch Wunder - oben auf dem Kamm des Berges auf eine Schotterstraße trafen! Diese führt über den Kamm in die Tiefen des Gebirges und auch am Pavillion vorbei. Doch als wir dort waren, stellten wir fest, dass dies gar kein Pavillion, sondern eine Art Leuchtturm war. Der Zufall erlaubte es, dass wir natürlich als einzige Person auf dem Weg auf den Besitzer des Turms stießen. Dieser bot uns sofort an, mit in seine Wohnung zu kommen, um dort die Aussicht zu genießen. Vom Balkon her konnte man dies sehr gut tun. Aufgrund seines Hauses mutmaßten wir, dass der Mann eine Art Astronom sein muss, der von dort oben aus die Sterne beobachtet. Dann machten wir in höchster Höhe das erste mal eine echte Wanderpause mit selbst gebackenen Brötchen (das erste Mal Brot seitdem wir hier sind!), echter Milch und Mandarinen. So konnten wir wieder den Abstieg wagen.
Am nächsten Tag stand das eigentliche Lisu-Fest auf dem Programm. Zu diesem Anlass wurde in der Stadt eine Art Jahrmarkt aufgebaut mit mehren Ständen und Musik. Am Abend fand dann ein großes Festprogramm auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude statt. Über zwei Stunden wurde ein chinesisches Theater aufgeführt mit Gesängen, Tanz und viel Show. Danach wurde der Platz, auf dem die Zuschauer sitzen konnten, geräumt und dort Lagerfeuer aufgestellt, um die das gesamte Publikum traditionelle Lisu-Tänze tanzen konnte. Wie es nun mal so ist, wurde ich sofort aus der Menge gezogen und musste ein Interview geben... Auch das chinesische Fernsehen interessierte sich sehr für uns Ausländer.
Am letzten Tag der Ferien wurden wir von einem Künstler (wir nennen ihn liebevoll "der Maler") zum Essen eingeladen. Als andere Gäste waren auch Dramaturgen, Tänzer, und andere wichtige Personen des Festes vorort. So mussten wir unser Feedback zum Programm geben und sie versicherten uns, dass nächstes Jahr auch Freiwillige daran teilnehmen sollen. Als sie ein bekanntes Lisu-Lied anstimmten, waren sie sehr erfreut, dass wir alle mitsingen konnten. Als Gegenleistung fiel uns nichts anderes ein als "Oh Tannenbaum". Doch darüber waren sie mindestens genauso erfreut.
Wie es in China so üblich ist, kennt man zwar das Ziel, allerdings niemals den Weg. So gingen wir auf gut Glück den Berg hinauf, durch Maisfelder, Gestrüpp und über schmale Trampelpfade, bis wir - welch Wunder - oben auf dem Kamm des Berges auf eine Schotterstraße trafen! Diese führt über den Kamm in die Tiefen des Gebirges und auch am Pavillion vorbei. Doch als wir dort waren, stellten wir fest, dass dies gar kein Pavillion, sondern eine Art Leuchtturm war. Der Zufall erlaubte es, dass wir natürlich als einzige Person auf dem Weg auf den Besitzer des Turms stießen. Dieser bot uns sofort an, mit in seine Wohnung zu kommen, um dort die Aussicht zu genießen. Vom Balkon her konnte man dies sehr gut tun. Aufgrund seines Hauses mutmaßten wir, dass der Mann eine Art Astronom sein muss, der von dort oben aus die Sterne beobachtet. Dann machten wir in höchster Höhe das erste mal eine echte Wanderpause mit selbst gebackenen Brötchen (das erste Mal Brot seitdem wir hier sind!), echter Milch und Mandarinen. So konnten wir wieder den Abstieg wagen.
Am nächsten Tag stand das eigentliche Lisu-Fest auf dem Programm. Zu diesem Anlass wurde in der Stadt eine Art Jahrmarkt aufgebaut mit mehren Ständen und Musik. Am Abend fand dann ein großes Festprogramm auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude statt. Über zwei Stunden wurde ein chinesisches Theater aufgeführt mit Gesängen, Tanz und viel Show. Danach wurde der Platz, auf dem die Zuschauer sitzen konnten, geräumt und dort Lagerfeuer aufgestellt, um die das gesamte Publikum traditionelle Lisu-Tänze tanzen konnte. Wie es nun mal so ist, wurde ich sofort aus der Menge gezogen und musste ein Interview geben... Auch das chinesische Fernsehen interessierte sich sehr für uns Ausländer.
Am letzten Tag der Ferien wurden wir von einem Künstler (wir nennen ihn liebevoll "der Maler") zum Essen eingeladen. Als andere Gäste waren auch Dramaturgen, Tänzer, und andere wichtige Personen des Festes vorort. So mussten wir unser Feedback zum Programm geben und sie versicherten uns, dass nächstes Jahr auch Freiwillige daran teilnehmen sollen. Als sie ein bekanntes Lisu-Lied anstimmten, waren sie sehr erfreut, dass wir alle mitsingen konnten. Als Gegenleistung fiel uns nichts anderes ein als "Oh Tannenbaum". Doch darüber waren sie mindestens genauso erfreut.
Sonntag, 24. November 2013
Winter, Winter ...
Adventsstimmung!!!
Auch wenn es in China kein Weihnachtsfest gibt und wir deswegen auch keine Weihnachtsferien bekommen, haben wir uns pünktlich zum ersten Advent trotzdem darauf eingestellt. So hat sich das ganze Team Liuku mit ein paar Gästen aus Fugong und Gongshan verabredet, in die Kirche der Lisu-Minderheit (ebenfalls Christen) zu gehen und dort etwas vorzuführen. Der Gottesdienst war etwas anders als in Deutschland: viel Singen, mehrere Vorführungen und vor allem eine sehr sehr lange Predgt, die wir leider gar nicht verstanden haben. Die Lisu sprechen eine Minderheitensprache. Nach eineinhalb Stunden Gottesdienst kamen auch wir endlich zum Zuge und sangen im Kanon "Laudato si". Dem Pfarrer hat es sehr gefallen und er freut sich, wenn wir nun öfter vorbei kommen und etwas vorführen würden. Einmal im Monat ist dann in der Kirche Abendmahl, sodass wir nach fast vier Stunden die Kirche verließen.
Am Abend dekorierten Franzi und ich dann unsere Wohnung: wir bastelten, schmückten, malten und versuchten, so weit es möglich war das notwendige Zeug dafür zu besorgen. Dies war gar keine so einfache Aufgabe. Nun steht bei uns ein Weihnachtskranz und die Küche ist dekoriert mit Schneeflocken und Sternen. Demnächst versuchen wir auch, trotz fehlender Butter und nur einem Minibackofen, Plätzchen zu backen.
Kein Strom in Liuku
Am Sonntag wurde in ganz Liuku für den gesamten Tag der Strom abgestellt. Durch einen chinesischen Freund erfuhren wir schon am Abend vor davon, sodass es nicht ganz so tragisch war, als wir morgens aufstanden und weder das Internet, noch der Wasserkocher oder das Licht funktionierte. Zum Glück hatte ich mein Handy am Abend vorher noch schnell aufgeladen – wenigstens das funktionierte also. Doch ein wenig wunderlich war das Ganze dann schon: es war erstaunlich ruhig in der Stadt! Keine lästige Musik oder Werbereklame, keine Händler, dessen fahrbahrer Stand laut die Angebote verkündete. Doch dafür waren die Straßen umso überfüllter. Wahrscheinlich konnten die wenigsten Menschen zu Hause kochen, sodass alle Läden, in den ein Gasherd oder Feuerofen benutzt wurde restlos überfüllt. Für eine Nudelsuppe zum Mittag mussten wir sogar anstehen. Da die Chinesen ansonsten auch keine weitere Beschäftigung wussten, hatte man die Vermutung, dass alle zum Einkaufen und shoppen unterwegs waren. So wurden in allen Geschäfte kurzerhand Kerzen neben die Waren gestellt und so machten auch wir uns auf und kauften Klamotten bei Kerzenschein. Wenn das nicht mal Anpassung höchsten Grades ist!
Auch wenn es in China kein Weihnachtsfest gibt und wir deswegen auch keine Weihnachtsferien bekommen, haben wir uns pünktlich zum ersten Advent trotzdem darauf eingestellt. So hat sich das ganze Team Liuku mit ein paar Gästen aus Fugong und Gongshan verabredet, in die Kirche der Lisu-Minderheit (ebenfalls Christen) zu gehen und dort etwas vorzuführen. Der Gottesdienst war etwas anders als in Deutschland: viel Singen, mehrere Vorführungen und vor allem eine sehr sehr lange Predgt, die wir leider gar nicht verstanden haben. Die Lisu sprechen eine Minderheitensprache. Nach eineinhalb Stunden Gottesdienst kamen auch wir endlich zum Zuge und sangen im Kanon "Laudato si". Dem Pfarrer hat es sehr gefallen und er freut sich, wenn wir nun öfter vorbei kommen und etwas vorführen würden. Einmal im Monat ist dann in der Kirche Abendmahl, sodass wir nach fast vier Stunden die Kirche verließen.
Am Abend dekorierten Franzi und ich dann unsere Wohnung: wir bastelten, schmückten, malten und versuchten, so weit es möglich war das notwendige Zeug dafür zu besorgen. Dies war gar keine so einfache Aufgabe. Nun steht bei uns ein Weihnachtskranz und die Küche ist dekoriert mit Schneeflocken und Sternen. Demnächst versuchen wir auch, trotz fehlender Butter und nur einem Minibackofen, Plätzchen zu backen.
Kleiderverteilung MiaoGanShan
Am 22.11. machten sich zwei Minibusse
auf, um im Bergdorf MiaoGanShan Kleidung an Bedürftige zu verteilen
und gleichzeitig unser Hygieneschauspiel den Kindern der dortigen
Grundschule vorzuspielen, im Nachhinein mit ihnen Händewaschen und
Zähneputzen zu üben, sowie Schuhe an die Kinder zu verteilen. Dies
war schon die zweite Aktion in diesem Dorf, denn vor etwa einem Monat
wurd dort schon Schulsachen an die Kinder verteilt. Nach dem Erfolg
des ersten Mals, wurde ein zweites Hochfahren geplant. Unsere
Ansprechpartnerin für diese Region stellte eine Liste bereit über
benötigte warme Kleidung für den Winter. Die Familien dort oben
können sich meist keine dicken Klamotten leisten und/oder besitzen
nur ein paar. So luden wir am 22. früh 19 Kisten Kleidung in die
Busse und fuhren zu 12. hoch. Nach anderthalb Stunden Fahrt
erreichten wir die Grundschule, an der alles stattfand. Wir luden die
Kisten aus, bereiteten alles vor und begannen sofort mit der
Verteilung. Das Hygieneteam peilte zunächst einmal die Lage und
konnte nach dem Mittagessen der Kinder ebenfalls starten. Für das
Kleidungs-Team lief der Tag leider etwas chaotisch ab, da der Andrang
der Dorfbewohner groß war. Bei der Hygienegruppe verlief alles
reibungslos und die Kinder schauten aufmerksam zu und machten gut
mit. Danach durften wir in der Schulkantine Mittag essen, bevor wir
die Schuhe verteilten. Dann war auch langsam die Abfahrt geplant –
Kisten mit restlicher Kleidung verschlossen und für spätere
Nachfragen in der Schule verstaut, Gruppenfoto mit den Schüler
gemacht und in die Autos gesetzt. Am Nachmittag erreichten wir dann
wieder Liuku und konnten mit zufrieden sagen, dass das Dorf nun auch
den kommenden Winter vorbereitet ist und die Schüler nun über
notwendige Hygiene bescheid wissen.
Kein Strom in Liuku
Am Sonntag wurde in ganz Liuku für den gesamten Tag der Strom abgestellt. Durch einen chinesischen Freund erfuhren wir schon am Abend vor davon, sodass es nicht ganz so tragisch war, als wir morgens aufstanden und weder das Internet, noch der Wasserkocher oder das Licht funktionierte. Zum Glück hatte ich mein Handy am Abend vorher noch schnell aufgeladen – wenigstens das funktionierte also. Doch ein wenig wunderlich war das Ganze dann schon: es war erstaunlich ruhig in der Stadt! Keine lästige Musik oder Werbereklame, keine Händler, dessen fahrbahrer Stand laut die Angebote verkündete. Doch dafür waren die Straßen umso überfüllter. Wahrscheinlich konnten die wenigsten Menschen zu Hause kochen, sodass alle Läden, in den ein Gasherd oder Feuerofen benutzt wurde restlos überfüllt. Für eine Nudelsuppe zum Mittag mussten wir sogar anstehen. Da die Chinesen ansonsten auch keine weitere Beschäftigung wussten, hatte man die Vermutung, dass alle zum Einkaufen und shoppen unterwegs waren. So wurden in allen Geschäfte kurzerhand Kerzen neben die Waren gestellt und so machten auch wir uns auf und kauften Klamotten bei Kerzenschein. Wenn das nicht mal Anpassung höchsten Grades ist!
Montag, 11. November 2013
Das Baumhaus-Magazin
Alle drei Monate erscheint das Baumhaus-Magazin, eine online Zeitung, die über die wichtigsten und größten Aktionen informiert. Am 1.11. wurde nun die zweite Ausgabe veröffentlicht, die nun online auf der Baumhausseite (baumhaus-projekt.de/) oder persönlich über mich (nokp22@gmx.de) zu lesen ist. Für interessiert kann man diese Zeitung auch abonieren und erhält zu jeder neuen Ausgabe ein Exemplar in das Email-Postfach. Dazu einfach auf den Link: http://www.baumhaus-projekt.de/?page_id=1554 gehen und sich dort anmelden.
Viel Spaß beim Lesen und Staunen!
Unser neues Projekt in Xiamen
Die größte Kleiderverteilung der Baumhausgeschichte
Projekt "Schuhe für Dimalou"
Montag, 4. November 2013
Der ganz normale "Alltag"
Nun ist schon fast ein Monat vergangen, seitdem ich über das Leben in Liuku geschrieben habe. Immer weniger aufregende Dinge, immer mehr zieht der Alltag in das Leben ein. Und immer häufiger kommt auch die Frage aus Deutschland, womit wir Freiwillige denn den lieben langen Tag hier verbringen. Nunja, diese Frage kann ganz einfach, aber genauso ausschweifend beantwortet werden:
Meine erste Unterrichtsstunde am Tag beginnt um 11 Uhr. So wird morgens meist laaaange ausgeschlafen, es sei denn es hält mich nichts mehr im Bett. Dann kann man das rege Treiben in der Stadt beobachten: Händler und Handelnde auf dem Markt, Rentner am Fluss bei Schwertkämpfen oder ThaiQi oder die vielen kleinen Schüler beim Morgensport auf dem Schulhof. Bei Baozi und dem berühmt-berüchtigten Erdnusstees von unserem Baozi-Mann (wir haben ihn dem Geschmach nach Snickerstee genannt) ist dies sehr interessant. Oder man klemmt sich an den PC und schreibt Blogs, Monatsberichte, anderweitige Aufgaben oder lernt fleißig chinesisch. Nach dem Unterricht ist dann die lange Mittagspause, in der die Läden und Restaurants voll sind und jeder sich aufmacht, etwas zu sich zu nehmen. Franzi und ich haben in letzter Zeit etwas das Kochen (oder eher gesagt Experimentieren) für uns entdeckt, ansonsten ist unser Favorit ganz klar die Nudelsuppe! Nach dem Essen bleibt dann immer noch Zeit zum chinesisch lernen, entspannen oder anstehende Projektarbeit. Danach ist meist Nachmittagsunterricht, bei mir bis 15:10, Franzi auch mal länger, und dann ist frei für Aktivitäten in der Gruppe, Projektarbeit oder auch zum Faulenzen. Meist treffen sich dann alle zum Gemeinsamen Abendessen, hier ganz klar der Favorit: das Stammlokal! Das Abendprogramm sieht dann am buntesten aus. Oft folgen dann Film- oder Spieleabende, auch mal ein Besuch in einer Bar oder ein Treffen mit chinesichen Freunden. Seit neuestem haben wir auch das Billardspielen entdeckt. Obwohl die Chinesen darin absolute Profis sind, bereitet es sehr viel Spaß.
Am Wochenende stehen dann meist größere Projektarbeiten an: Kleidersortierungen, Kontainerleerungen, auch mal kleine Wanderungen .... Somit vergeht jede Woche immer wieder im Flug und es wird niemals langweilig!
Meine erste Unterrichtsstunde am Tag beginnt um 11 Uhr. So wird morgens meist laaaange ausgeschlafen, es sei denn es hält mich nichts mehr im Bett. Dann kann man das rege Treiben in der Stadt beobachten: Händler und Handelnde auf dem Markt, Rentner am Fluss bei Schwertkämpfen oder ThaiQi oder die vielen kleinen Schüler beim Morgensport auf dem Schulhof. Bei Baozi und dem berühmt-berüchtigten Erdnusstees von unserem Baozi-Mann (wir haben ihn dem Geschmach nach Snickerstee genannt) ist dies sehr interessant. Oder man klemmt sich an den PC und schreibt Blogs, Monatsberichte, anderweitige Aufgaben oder lernt fleißig chinesisch. Nach dem Unterricht ist dann die lange Mittagspause, in der die Läden und Restaurants voll sind und jeder sich aufmacht, etwas zu sich zu nehmen. Franzi und ich haben in letzter Zeit etwas das Kochen (oder eher gesagt Experimentieren) für uns entdeckt, ansonsten ist unser Favorit ganz klar die Nudelsuppe! Nach dem Essen bleibt dann immer noch Zeit zum chinesisch lernen, entspannen oder anstehende Projektarbeit. Danach ist meist Nachmittagsunterricht, bei mir bis 15:10, Franzi auch mal länger, und dann ist frei für Aktivitäten in der Gruppe, Projektarbeit oder auch zum Faulenzen. Meist treffen sich dann alle zum Gemeinsamen Abendessen, hier ganz klar der Favorit: das Stammlokal! Das Abendprogramm sieht dann am buntesten aus. Oft folgen dann Film- oder Spieleabende, auch mal ein Besuch in einer Bar oder ein Treffen mit chinesichen Freunden. Seit neuestem haben wir auch das Billardspielen entdeckt. Obwohl die Chinesen darin absolute Profis sind, bereitet es sehr viel Spaß.
Am Wochenende stehen dann meist größere Projektarbeiten an: Kleidersortierungen, Kontainerleerungen, auch mal kleine Wanderungen .... Somit vergeht jede Woche immer wieder im Flug und es wird niemals langweilig!
Baumhaus-Kalender 2013/14
Der neue
Baumhaus-Kalender 2014 ist da!
Für jeden Monat haben wir, die Baumhaus-Freiwilligen 2012/13, ein
eindrucksvolles Foto von unserem Freiwilligendienst in Yunnan ausgewählt.
Einen Eindruck bekommen Sie in der beigefügten Übersicht.
Der Kalender ist nicht nur ein tolles Weihnachtsgeschenk, sondern auch
eine große Unterstützung unserer Projektarbeit in China.
Schon jetzt können die Kalender vorbestellt werden. Bei Interesse schicken
Sie die gewünschte Bestellmenge und Lieferadresse an die E-Mail Adresse:
jt@baumhaus-projekt.de und überweisen Sie 10 Euro pro Baumhaus-Kalender an
folgendes Konto:
Name: Peter Jochimsen Stiftung
Konto Nummer: 1001630662
Bankleitzahl: 210 501 70
Bank: Fördesparkasse
Beste Grüße!
Für jeden Monat haben wir, die Baumhaus-Freiwilligen 2012/13, ein
eindrucksvolles Foto von unserem Freiwilligendienst in Yunnan ausgewählt.
Einen Eindruck bekommen Sie in der beigefügten Übersicht.
Der Kalender ist nicht nur ein tolles Weihnachtsgeschenk, sondern auch
eine große Unterstützung unserer Projektarbeit in China.
Schon jetzt können die Kalender vorbestellt werden. Bei Interesse schicken
Sie die gewünschte Bestellmenge und Lieferadresse an die E-Mail Adresse:
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folgendes Konto:
Name: Peter Jochimsen Stiftung
Konto Nummer: 1001630662
Bankleitzahl: 210 501 70
Bank: Fördesparkasse
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